_MARIENWITZE

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Libby kommt in den Himmel. Ein blonder Engel steht an der Pforte und wartet auf sie. Er sagt: "Wer in den Himmel möchte, muß über diesen schmalen Steg gehen. Doch sei vorsichtig! Jeder, der auf sündige Gedanken kommt, fällt hinunter in das Höllenfeuer. Geh voran - ich folge Dir!" Ganz vorsichtig schafft Libby es bis ans andere Ende. Stolz dreht sie sich um. Der Engel ist weg.

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Frisch in der Hölle angekommen, trifft Pauline auf ihre Freundin Marie, die sich bei einem knackigen jungen Mann eingehängt hat. "Hallo, Pauline", begrüßt sie die Freundin, "sieh mal, das ist Stephen!" "Super, Marie!", antwortet Pauline nicht ohne Neid, "schön, daß dein Erdenwerk hier so belohnt wird!" Marie schüttelt den Kopf:" Er ist nicht meine Belohnung, ich bin seine Strafe!"

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"Sie haben nur noch drei Wochen zu leben", sagt der Arzt in Athen zu dem alten Patriarchen Kyriakos. Kyriakos ist schockiert:" Was? Kann man denn gar nichts mehr machen?" "Nun, ich könnte Ihnen Moorbäder verschreiben." "Und das hilft?" "Nein, aber Sie können sich schon mal an den Geruch gewöhnen."

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Am Hafen von Kos sitzt ein Bettler, vor sich ein Schild "HUNGER". Sokrates kommt vorbei, guckt in den Hut und sagt: "Da ist ja keine einzige Drachme drin. Du mußt dich besser verkaufen. Ich werde mir mal was überlegen, no problem." Am nächsten Tag kommt Sokrates wieder vorbei, unterm Arm ein großes Plakat: "NEU! Jetzt noch mehr Hunger!"

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Anna L. kommt aufgeregt auf das Polizeirevier von Kos und wirft ein Foto auf den Tisch: "Mein Mann Antonis ist verschwunden! Sie müssen ihn sofort suchen!" Der Polizist kratzt sich am Kinn, betrachtet das Foto und sagt: "Anna Lermontidis, ist das Ihr Ernst?"

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Kommt der Haider in die Buchhandlung und will die Marie kaufen. Bitte sehr, sagt die Buchhändlerin, hier ist sie. Soll ich das Buch einpacken oder wollen sie es gleich verbrennen?

Alle Personen, die hier vorkommen (mit Ausnahme Haiders), entstammen den Romanen von Nessa Altura.

>> was Sie in diesem Roman erwartet...